Ratgeber · Entscheidung
Lohnt sich eine Aufbereitung vor dem Verkauf?
Eine ehrliche Antwort vorweg: nicht immer. Ob sich die Vorbereitung lohnt, hängt vom Zustand der Immobilie ab, von Ihrem Zeitplan und davon, wie Sie verkaufen wollen. Hier zeigen wir Ihnen, worauf es ankommt.
Was eine Aufbereitung leistet
Bei einer Aufbereitung geht es nicht um eine Renovierung, sondern um den ersten Eindruck. Die Immobilie wird geräumt, gründlich gereinigt und von den kleinen Mängeln befreit, die beim Rundgang sofort ins Auge fallen. Danach entstehen die Fotos für das Inserat.
Das Ziel ist einfach: Interessenten sollen sehen, was die Immobilie kann – und nicht, was noch alles zu tun wäre.
Wann sie sich meistens lohnt
- Die Immobilie ist noch möbliert oder voll mit Dingen, die nicht mitverkauft werden
- Sie wohnen weit weg oder haben keine Zeit, sich selbst um Räumung und Handwerker zu kümmern
- Es gibt viele kleine Mängel: Löcher in den Wänden, vergilbte Fugen, klemmende Türen
- Das Inserat läuft schon, aber es kommen kaum Anfragen oder nur Schnäppchenjäger
- Die Fotos sind schlecht oder zeigen eine bewohnte, unaufgeräumte Wohnung
Wann Sie sie sich sparen können
- Die Immobilie ist leer, sauber und in gutem Zustand
- Sie verkaufen an einen Käufer, der ohnehin komplett kernsanieren will und das schon weiß
- Es handelt sich um ein reines Grundstücksgeschäft, bei dem das Gebäude abgerissen wird
In diesen Fällen sagen wir Ihnen das auch so. Eine Besichtigung kostet Sie nichts.
Warum der erste Eindruck so stark wirkt
Käufer kaufen nicht nur Quadratmeter, sondern eine Vorstellung davon, wie sie dort leben werden. Je mehr sie im Kopf „wegdenken“ müssen – alte Möbel, Schmutz, Schäden –, desto unsicherer werden sie. Unsicherheit führt entweder zu Zurückhaltung oder zu Preisabschlägen, mit denen Käufer das Risiko einpreisen.
Eine vorbereitete Immobilie nimmt diese Unsicherheit. Wichtig dabei: Mängel werden nicht versteckt. Was wir finden, dokumentieren wir für Sie, damit Sie es im Verkauf offen ansprechen können.
So rechnen Sie es für sich durch
Stellen Sie sich drei Fragen:
- Wie viel Zeit würde es mich kosten, alles selbst zu machen – und habe ich diese Zeit?
- Wie viele verschiedene Firmen müsste ich dafür beauftragen und koordinieren?
- Wie lange darf die Immobilie leer stehen, bevor laufende Kosten wie Hausgeld, Heizung oder Kredit spürbar werden?
Wer bei allen drei Fragen unsicher ist, für den ist eine Aufbereitung aus einer Hand meist die entspanntere Lösung.
Was wir anders machen
Bei uns bekommen Sie einen Festpreis nach der Besichtigung und einen Ansprechpartner für alles: Räumung, Reinigung, Smart Repair und die Abstimmung mit Partner-Meisterbetrieben für Maler, Fliesen oder Sanitär. Den Fortschritt sehen Sie online mit Fotos von jedem Schritt. Bezahlt wird erst nach der gemeinsamen Übergabe.
Häufige Fragen
Bekomme ich durch die Aufbereitung garantiert einen höheren Preis?
Nein, das kann niemand seriös versprechen. Der Preis hängt vor allem von Lage, Größe und Zustand der Bausubstanz ab. Eine gute Vorbereitung sorgt aber dafür, dass Ihre Immobilie nicht wegen Äußerlichkeiten unter Wert verhandelt wird.
Lohnt sich das auch, wenn ein Makler verkauft?
Ja. Der Makler kann eine aufgeräumte, gepflegte Immobilie leichter vermarkten und hat bessere Fotos für das Inserat. Viele Makler beauftragen uns deshalb selbst oder empfehlen uns ihren Eigentümern.
Was kostet eine Aufbereitung?
Das hängt von Größe, Zustand und den gewünschten Leistungen ab. Nach einer kostenlosen Besichtigung erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis, bezahlt wird erst nach der Übergabe.
