Ratgeber · Vermarktung

Gute Fotos für das Immobilien-Inserat

Das Inserat ist das Schaufenster Ihrer Immobilie. Ob jemand anfragt, entscheidet sich meist in den wenigen Sekunden, in denen er durch die Bilder wischt. Deshalb lohnt es sich, bei den Fotos sorgfältig zu sein.

Von Muhammed Özgen, Inhaber von SELLREADY Immobilie · Stand: 06.11.2026

Erst vorbereiten, dann fotografieren

Der häufigste Fehler: Es wird fotografiert, bevor die Immobilie fertig ist. Volle Regale, Wäsche auf dem Ständer und ein Staubsauger in der Ecke fallen auf Fotos stärker auf als vor Ort. Räumen, reinigen und kleine Reparaturen sollten deshalb immer vor dem Fototermin erledigt sein.

Das richtige Licht

Perspektive und Haltung

Welche Bilder ins Inserat gehören

  1. Das stärkste Bild zuerst – meist die Außenansicht oder der hellste Wohnraum
  2. Wohnzimmer, Küche und Bad
  3. Schlafzimmer und weitere Räume
  4. Balkon, Terrasse oder Garten
  5. Keller, Garage, Abstellräume
  6. Grundriss

Ein Grundriss gehört in jedes Inserat. Er beantwortet viele Fragen, bevor sie gestellt werden.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

Mehr als Fotos: der 360°-Rundgang

Fotos zeigen Ausschnitte, ein 360°-Rundgang zeigt den Zusammenhang. Interessenten sehen, wie die Räume zueinander liegen, und können sich die Immobilie in Ruhe zu Hause ansehen. Bei uns entstehen Fotos, Rundgang und Grundriss im selben Termin, direkt nach der Aufbereitung.

Häufige Fragen

Reichen Handyfotos für das Inserat?

Moderne Handys machen gute Bilder, wenn Licht und Vorbereitung stimmen. Schwierig wird es bei kleinen Räumen, weil ein Weitwinkel und ein ruhiger Stand fehlen. Bei uns sind Fotos Teil der Aufbereitung.

Darf ich Fotos bearbeiten?

Helligkeit, Farben und schiefe Linien zu korrigieren ist normal. Mängel wegzuretuschieren oder Möbel einzufügen, ohne darauf hinzuweisen, ist dagegen irreführend und kann später zu Ärger mit Käufern führen.

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